
Im Mai 2023 traf ich eine Entscheidung, die den Verlauf meiner Karriere und meines Lebens verändern sollte: Ich verabschiedete mich vollständig vom Arbeitsmarkt.
Drei Jahre lang hatte mich die Idee, ein eigenes Unternehmen zu gründen, wie „Gollum" verfolgt, und schließlich entschied ich mich, den Sprung zu wagen. Was ich damals nicht ahnte: Diese Entscheidung würde nicht nur zur Entwicklung eines wertvollen Produkts führen, sondern auch meine gesamte Sicht auf LinkedIn als Plattform verändern.
LinkedIn als Gründer-Tagebuch
Als neuer Gründer wusste ich, dass „Building in Public" entscheidend sein würde. LinkedIn schien die perfekte Plattform zu sein, um meine Reise zu teilen, mich mit anderen Unternehmern zu vernetzen und möglicherweise zukünftige Kunden zu gewinnen. Ich setzte mir ein Ziel: konsequent und authentisch über meine Erfahrungen als erstmaliger Gründer zu posten.
Doch die Realität des regelmäßigen Postens machte sich schnell bemerkbar. In den ersten drei Monaten kämpfte ich enorm. Ideen für Beiträge zu entwickeln war zeitaufwendig, und diese Ideen in gut geschriebene, ansprechende Inhalte zu verwandeln, fühlte sich wie eine Herkulesaufgabe an.
Ich verbrachte fast 10 Stunden pro Woche allein damit, eine konsistente Präsenz auf der Plattform aufrechtzuerhalten.
Als ich den Verstand verlor
Zwei Monate nach Beginn meiner Reise nahm ich einen Mitgründer an Bord. Zu meiner Überraschung (und leichten Erleichterung) sah ich, dass er mit denselben LinkedIn-Herausforderungen kämpfte wie ich. Da wurde mir klar: Das war nicht nur mein Problem. Es war ein Problem, mit dem unzählige Unternehmer und Fachkräfte konfrontiert sind, die ihre persönliche Marke aufbauen wollen.
Als ausgebildeter Software-Ingenieur erkannte ich eine Chance. Eines meiner Ziele als Gründer war es, Produkte zu entwickeln, die meine eigenen Probleme lösen – in der Überzeugung, dass es, wenn es für mich ein Problem ist, wahrscheinlich auch für andere eines ist. Ich setzte mir ein ehrgeiziges Ziel: bis zu 80 % der Zeit zurückzugewinnen, die wir für die Erstellung von LinkedIn-Inhalten aufwendeten. WÄHREND ICH MEINE AUTHENTISCHE STIMME BEWAHRE. Und Inhalte schreibe, die für meine Zielgruppe bestimmt sind.
Mehr als 6 Wochen Coding-Sprints später
So entstand LiGo. Ich nutzte stark KI-Tools (Cursor, Claude 3.5, v0.dev, AudioAI Chrome Extension), um ein Werkzeug zu schaffen, das Ideen für LinkedIn-Beiträge generiert und sogar veröffentlichungsfertige Inhalte erstellt.
Der Einsatz von KI ermöglichte es, den Prozess erheblich zu beschleunigen, sodass ich mich stärker auf Strategie und Engagement konzentrieren konnte, anstatt in der Content-Erstellungsphase festzustecken.
LiGo war nicht nur eine Lösung für mich; es war das erste Produkt in meiner Mission, Werkzeuge zu schaffen, die Unternehmertum zugänglicher machen, insbesondere für Studierende und angehende Gründer, die möglicherweise keinen Zugang zu nennenswerter Finanzierung haben.
Erzähl uns endlich die Zahlen!!!
Seit dem Start meines Unternehmens im Mai und der konsequenten Nutzung von LiGo (seit Ende August), um meine LinkedIn-Präsenz aufrechtzuerhalten, sind die Ergebnisse ziemlich gut (ich strebe deutlich mehr an, aber für die ersten 6 Monate sind sie ziemlich gut).
Stand 12. Oktober 2023:
-
Ich habe fast 100 Beiträge veröffentlicht
-
Ein Beitrag ging viral und erzielte über 700 Interaktionen und mehr als 200.000 Impressionen
-
Mehr als 10 Beiträge haben über 100 Reaktionen und über 10.000 Impressionen erhalten.
-
Mein LinkedIn-Profil verzeichnete über 5.000 Profilaufrufe
All das in nur etwa 4–5 Monaten konsequenten Postens.
Aber die Zahlen sind nicht das Wichtigste – die Verbindungen sind es!
Ich erhalte regelmäßig DMs von Personen, die mich mit Investoren vernetzen möchten (obwohl ich mich derzeit auf Bootstrapping konzentriere). Noch wichtiger: Ich baue echte Beziehungen zu anderen Unternehmern, potenziellen Kunden und Branchenführern auf.
Gelernte Lektionen und Ratschläge für mein 5 Monate jüngeres Ich
Egal, ob Sie auf Jobsuche sind und Ihre Karriere voranbringen möchten oder als Unternehmer Ihre Marke aufbauen wollen – hier ist, was ich gelernt habe:
-
Konsistenz ist entscheidend: Zeigen Sie sich täglich. Es muss nicht perfekt sein, aber es muss präsent sein.
-
Seien Sie authentisch: Teilen Sie Ihre echten Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge. Menschen verbinden sich mit Authentizität.
-
Engagieren Sie sich aufrichtig: Posten Sie nicht einfach und verschwinden Sie dann. Kommentieren Sie die Beiträge anderer, senden Sie durchdachte Kontaktanfragen und behandeln Sie LinkedIn wie jede andere soziale Plattform, die Ihnen Freude bereitet.
-
Nutzen Sie Werkzeuge: Scheuen Sie sich nicht, Tools wie LiGo zu verwenden, um sich das Leben zu erleichtern. Effizienz bedeutet nicht Unauthentizität; sie bedeutet, dass Sie sich stärker auf Engagement und weniger auf den mühsamen Prozess der Content-Erstellung konzentrieren können.
-
Denken Sie langfristig: Der Aufbau einer persönlichen Marke oder eines Unternehmens braucht Zeit. Seien Sie geduldig und konzentrieren Sie sich darauf, kontinuierlich Mehrwert zu bieten.
Ein letztes Wort
Für all jene, die noch zögern, sich zu zeigen, denken Sie daran: Ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und Einsichten sind wertvoll. Egal, ob Sie eine erfahrene Fachkraft sind oder kurz vor dem Studienabschluss stehen – Ihre Perspektive ist einzigartig und es lohnt sich, sie zu teilen.
Und wenn Sie mit Konsistenz oder Content-Erstellung kämpfen, wissen Sie: Tools wie LiGo sind da, um zu helfen.
LiGo bietet bei der Anmeldung kostenlose Credits im Wert von 5 $, damit Sie erleben können, wie KI Ihre LinkedIn-Content-Strategie optimieren kann.
Ihre LinkedIn-Reise muss kein einsamer Kampf sein.



